Man kauft zum Beispiel 10 CFDs der Aktie DaimlerCrysler. Bei einem Wert von 100 Euro steht diese nun momentan. Der CFD Broker hat nun einen Hebel von 1:20 anzubieten. In diesem Fall hat man für eine Aktie, mit einem Wert von 100 Euro, lediglich 5 Euro (100/20). Man kauft hier also wohlbemerkt mit 50 Euro Einsatz ganze 10 CFDs.
Nun gilt es wohl zu erklären, warum man nun einen CFD erwerben sollte und nicht die Aktie. Dies ist leicht zu beantworten. So sind mit dem CFD natürlich, durch den viel größeren Hebel, weitaus größere Gewinne zu machen. Es sei jedoch auch hier trotzdem noch einmal erwähnt, dass auch Verluste bei CFDs sehr viel höher ausfallen. Zum Beispiel könnte man annehmen, man würde 10 Aktien von Daimler Crysler kaufen. Hier muss man nun 1000 Euro investieren. Zum Vergleich der Investition von 50 Euro bei CFDs, liegt dort der Vorteil klar auf der Hand. Hierzu wäre auch ein Beispiel zu nennen, in dem man nun annimmt, dass auf Grund von Kursschwankungen, die Kurse steigen. Die DaimlerCrysler Aktie steigt nun also tatsächlich. Der Anstieg beträgt 1%, wobei man auf Long-Position gesetzt hat, weil man ja einen steigenden Kurs erwartet hat. Da man richtig geschätzt hat, verbucht man einen Gewinn wie folgt:
Mit einem CFD hingegen, sieht die Sache ganz anders aus. Der Einsatz liegt bei nur 50 Euro. Aufgrund des Anstiegs der Aktie von der Daimler Crysler um 1% beträgt der Gewinn auch hier 10 Euro. Dies ergibt folgendes: 50 + 10 = 60. Hier hat man also einen Gewinn von 20% zu verbuchen. Wie das Ganze bei einem Verlust aussieht, bei dem natürlich das selbe Prinzip gilt, zeigt sich hier: Man hat nun also wieder die DaimlerCrysler Aktie. Nun sinkt deren Wert um 1%, obwohl man die Situation anders eingeschätzt Long-Position gesetzt hat. Der Verlust wäre dann, am Beispiel der Aktie, folgender: Der Kapitaleinsatz betrug ja nun 1000 Euro. Da der Kurs um 1% gefallen ist, hat man einen Verlust von 10 Euro zu verbuchen. Die Rechnung hierzu: 1000 - 10 = 990. Wir haben also einen Verlust von 1% zu verbuchen. Beim CFD, stellt sich das nun wie folgt dar. Der Kapitaleinsatz betrug ja hier 50 Euro. Jetzt sinkt die DaimlerCrysler Aktie ja auch hier um 1%. Man hat also einen Verlust von 10 Euro. Hier die Rechnung: 50 - 10 = 40. Das bedeutet hier also ganze 20% Verlust.
Nimmt man nun an, dass der Kurs sinkt, weshalb man sich auf der Short Position befindet, sieht das so aus: Man behält also Recht und die DaimlerCrysler Aktie sinkt um 1%. Man steht ja nun auf der Short-Position. Handelt es sich jetzt um ein CFD, dann darf man Gewinne verbuchen. An dieser Stelle würde eine schlichte Aktie allerdings unbrauchbar werden. Hier kann nämlich kein Beispiel genannt werden, da man ja erst einmal Besitzer einer Aktie sein muss, um sie verkaufen zu können. Anders sieht das ja aber bei einem CFD aus. Der Kapitaleinsatz beträgt ja nach wie vor 50 Euro. Die Kurssenkung der DaimlerCrysler Aktie liegt ja bei 1%, wobei man einen Gewinn von 10 Euro erreicht hat, da man ja richtig gewettet hat und auf short war. Das ergibt diese Rechnung: 50 + 10 = 60. Der Gewinn hier lässt sich also mit 20% verbuchen.
Für Verluste gilt auch hier wieder das Gleiche. Falls man auf short steht und somit eine Kurssenkung erwartet, die DaimlerCrysler Aktie jedoch nun um 1% steigt, hat man diesen Verlust: Bei dem CFD hat man ja immer noch den von 50 Euro. Nun bringt eine Steigung von 1% 10 Euro Verlust mit sich. Das wäre diese Rechnung: 50 - 10 = 40. So hätte man nun auch hier einen Verlust von 20%. Damit zeigt sich also, dass man mit einem CFD an fallenden Kursen verdienen kann, was bei einer Aktie nicht möglich ist. CFDs eignen sich damit vor allem für kurzfristige Geldanlagen oder Spekulationen. Möchte man sein Geld jedoch gezielt langfristig anlegen, dann kann eine Aktie eine bessere Möglichkeit darstellen. In diesem Fall hat man an erster Stelle das Ziel sein Stimmrecht zu gebrauchen. Des Weiteren ist man dividendenbezugsberechtigt. Im Gegenzug eignen sich Aktien nicht für Spekulationen, da sich eben beim fallenden Kurs kein Gewinn machen lässt. So könnte man fast meinen, es sei unwahrscheinlicher an der Börse erfolgreich zu sein, als beim Roulette, was sich durchaus mit einem Aufenthalt in der Spielbank vergleichen lässt. Hier ließe sich ja lediglich auf rot oder schwarz wetten. So lässt sich eine falsche Entscheidung nicht wieder rückgängig und auch nicht mehr gut machen. Sicherheit und Erfolg im CFd Handel ist durchaus nicht nur mit einer Portion Glück zu gewährleisten.