Nicht nur bei einzelnen Aktien und Aktien-Indizes, lässt sich mit CFDs spekulieren. Genauso gut funktioniert das auch mit Sektoren. So lässt sich hier auf dem Branchensektor handeln, wobei man hier sowohl auf Long- als auch Short-Positionen setzen kann. Ein Gewinn ist somit auch hier wieder sowohl bei fallenden als auch bei steigenden Kursen zu erzielen. Falls man nun etwa vermutet, dass der deutsche Bankensektor steigt, so kann man jetzt den CFD-Kontrakt auf den Branchenindex GER Banks Sector Index kaufen. Der Sektor stellt einmal die Größe des Kontrakts dar. Eine Marge von 1% wird fällig, welche man begleicht. Hier hat man nun also einen Hebel von 100. Jedoch sie auch hier noch einmal erwähnt, dass ein derart hoher Hebel, auch bei dieser CFD Form, wirklich nur von erfahrenen Anlegern genutzt werden sollte. Hier bestimmt sich der Hebel ebenfalls auch nach Höhe des Eigenkapitals.
Man würde nun also 10 GER Banks Sector Index CFDs erwerben. Der Sektor notiert bei 600. für den GER Banks Sector Index hat der Spread hier drei Punkte. Nun notiert der GER Banks Sector CFD bei 597 zu 600. Man erwirbt also 10 GER Banks Sector CFDs, die einen Kaufwert von (10CFDs x Preis) 6.000,00 Euro aufweisen. Man zahlt die Marge, die hier 60 Euro kostet. Der Anstieg der GER Banks Sector von 606- 609 lässt sich nach 3 Tagen verzeichnen. In diesem Fall würde der Wiederverkaufswert also dann 6.060,00 Euro betragen. Man müsste hier noch die Finanzierungskosten von 3,05 Euro abziehen. Der Nettogewinn dieses Handels liegt somit also bei 56,95 Euro. Rendite / Kapitaleinsatz hätte man hier 94,9 %