Der Hebel gibt vor, wie viel Prozent Gewinne man verbuchen kann, sollte der Basiswert also um 1 Prozent steigen. Auf die gezahlte Investitionssumme bezieht sich dieser Wert. So kann man einen Hebel also nach folgender Formel berechnen:
Hebel = 100 / Margin (in Prozent) Ob die Kurse nun steigen oder fallen, kann man mit den CFDs davon profitieren. Es ist durch den Hebeleffekt möglich, seinen Einsatz innerhalb weniger Tage um 100 oder auch mehr zu steigern.Da die Marginanforderung gering ist, kann man bereits mit 700 Euro Einsatz bis zu 70.000 Euro an der Börse bewegen. Das lässt sich mit Indizes und Anleihen erreichen, bei denen nur 1% Margin investiert werden muss. Bei Aktien hingegen muss man mit 5% bis 10% rechnen, während es bei Gold und Silber das Gleiche ist. Jedoch sind es bei allen anderen Rohstoffen lediglich 3%
Ein Beispiel: Der DAX könnte heute beispielsweise bei 7.000 Punkten notieren. Falls man nun 10 Kontrakte kauft, würde das bedeuten, man bekommt eine CDF schon für 1% von 7000. Pro CFD wären das also lediglich 70 €. Also müsste man für 10 CFDs dann 700 € zahlen. Hier lässt sich also tatsächlich mit nur 700 € die stattliche Summe von 70.000 € bewegen. Man kann also mit 700 € Einsatz an die Selben Gewinne heran kommen, wie mit 70.000 €. So kann das CFD zum mächtigen Werkzeug werden.
Niedrige bis hin zu gar keinen Kosten sind ein klarer Vorteil. Bei manchen Anbietern ist es so, dass diese ihre Indizes, Rohstoffe, Anleihen und Währungen sogar gratis handeln. Für Einzelaktien allerdings ist eine Courtage von 0,05% je Position zu zahlen. Man kann auch eine Mindestprovision von 5 Euro für den Halfturn oder für den Roundturn 10 Euro begleichen. Hier ist es also möglich auch nur wenige Basiswerte effektiv zu handeln. Hätte man es nun mit Optionsscheinen zu tun, würden die Gebühren den Gewinn gleich wieder schlucken. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass man die Finanzierungskosten nur dann zahlt, wenn man den Trade über Nacht halten will. Andernfalls, also wenn man den Trade am selben Tag wieder einstellt, hat man den großen Vorteil, dass die ganze Aktion kostenlos bleibt. Die Kosten der verschiedenen Basiswerte noch einmal auf einen Blick: Bei Aktien 5%, bei Rohstoffen sind es 3%, bei Indizes und Anleihen wird 1% Marge fällig. Man bekommt, die Investitionssumme komplett wieder, wenn man gewinnt. Verliert man, dann bekommt man sie nur teilweise oder gar nicht.
Beim Handel mit CFDs ist der Hebel verschieden einsetzbar. Sollte man einen sehr hohen Hebel einsetzen, erzählt man eventuell bei geringen Einsatz sehr hohe Gewinne. Diese können sich um das mehrfache des Einsatzes steigern, wenn man eben einen sehr hohen Hebel ansetzt die. Doch birgt solch ein hoher Hebel auch die Gefahr, dass man ebenso schnell solch hohe Verluste machen kann, die den Einsatz um ein vielfaches übersteigen. Solch einen Hebel von z.B. 100: 1 sollte also nur von sehr erfahrenen Anlegern angewendet werden. Zudem sollte man auch Risiko bereits an und gerne spekulieren. Man kann sehr wohl rasend schnell sehr hohe Gewinne machen, aber auch wie schon gesagt viel höhere Verluste machen als man Kapital eingesetzt hat. Grundsätzlich lässt sich immer sagen dass Hebel zwischen 5 : 1 und 100: 1 üblich sind . 100:1 üblich sind. Wohlgemerkt kann man mit einem hohen Hebel von 100: 1 bei einem Einsatz von € 500,- einen Gewinn von € 50.000,- machen .