Es gibt bei den CFDs zwei Möglichkeiten. Die Erste Variante wäre, dass man auf Long Position setzen kann. Man wettet also auf einen steigenden Kurs. Man erwirbt man nun also 400 Long-CFDs auf Siemens, der Kurswert beträgt 75 Euro, wenn man glaubt, die Kurs würden steigen. Die Investition beträgt hier also 5% des Kurswertes. 5% von 30.000 EUR wäre dann ein Investitionsbetrag von 1.500 EUR. Jetzt gibt es eine Steigung von 80 EUR der Siemens Aktie. Verkauft man nun die CFDs hat man einen Gewinn von insgesamt 2.000 EUR gemacht. In Prozenten ausgedrückt ist das ein Gewinn von +133,33%
Die zweite Variante wäre, auf Short Position zu setzen. Hier wettet man also darauf, dass der Kurs fallen wird. So glaubt man nun also, dass der DAX fallen wird, worauf man 25 Short-CFDs erwirbt, deren Kurs bei 5400 Punkten liegt. Hier liegt die Investition nun bei 1% des Kurswertes. 1% v. 135.000 EUR wäre dann also zum Beispiel eine Summe von 1.350 EUR, die man investiert. Nun hat man recht und der DAX fällt um 0,5% auf 5373 Punkte. Beim jetzigen Verkauf lässt sich ein Gewinn von 675EUR verbuchen. Drückt man das in Prozenten aus, sind das 50% Gewinn. Mit CFDs ist es also gleich, ob die Werte steigen oder fallen. Hat man die Situation richtig eingeschätzt, kann man so oder so Gewinne machen.
Hier ein weiteres Beispiel: Kupfer notiert derzeit bei 15,00/15,02 Euro, so dass zwischen An- und Verkaufskurs eine Differenz zwischen 0,02 Euro entsteht. Ganze 3.000 Long-Positionen bestellt man nun bei seinem CFD Broker. Die Kosten der Marge belaufen sich hier auf 450,60 Euro. Nun hat man tatsächlich richtig geschätzt und der Kurs von Kupfer ist im Verlaufe des Tages gestiegen. Jetzt steht er bei 15,20 Euro, worauf man am Nachmittag nochmals mit seinem Broker spricht. Man weist ihn zu Verkauf an, worauf man den stolzen Gewinn von 540 Euro, in einem halben Tag, zu verbuchen hat!
Im Vergleich zu Optionsscheinen und Zertifikaten, ist es möglich, dass das Risiko des Verlustes höher ist, als der Einsatz. Man sollte sich dessen bewusst sein, bevor man CFDs erwirbt. Hier sollte man sich aber nicht unbedingt abschrecken lassen, das das Prinzip der CFDs, im Vergleich zu Optionsscheinen oder Hebelzertifikaten sehr transparent und einfach ist. Man kann auch sehr gut das Risiko kalkulieren und einschränken. Hier greift man am besten auf eine Stopp-Los-Marke zurück. Beim Broker kann man spezielle CFD Software dafür bekommen, so dass sich dies recht leicht umsetzen lässt. Man kann mit ihr einen Kurs festlegen, bei dessen Erreichen die Position geschlossen werden soll. Man sichert sich so in jedem Fall ab, wenn sich die Kurs in eine andere Richtung entwickelt, als geschätzt.